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Video: PAVK Diagnose – So stellt der Arzt eine arterielle Verschlusskrankheit fest

Dieter Schwarz kann nur noch wenige Meter schmerzfrei gehen. Deshalb sucht er einen Gefäßspezialisten auf. In diesem Video erfahren Sie, mit welchen Untersuchungen die Ärzte eine Schaufensterkrankheit feststellen. Professor Ulrich Hoffmann erläutert die Diagnoseschritte
von Jörg Jovy, mos-promotion, 26.10.2011
Jörg Jovy, mos-promotion

Als er gerade mal fünfzig Meter ohne Schmerzen gehen konnte und das Bein selbst beim Sitzen oder Liegen anfing, weh zu tun, wurde es Dieter Schwarz zu viel. Er begab sich endlich in ein spezialisiertes Gefäßzentrum, um seinen Beschwerden auf den Grund zu gehen.

Die Symptome sind typisch für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz PAVK genannt. Bei dieser Durchblutungsstörung der Beine, manchmal auch der Arme, verengen oder verschließen sich Gefäße. Für die Diagnose ist es wichtig festzustellen, ob und wie stark der Blutstrom in einem oder beiden Beinen behindert ist und wo sich die Engstellen oder Gefäßverschlüsse befinden.

Professor Ulrich Hoffmann ist Leiter des Gefäßzentrums am Klinikum der Universität München. In diesem Video erklärt er, welche Diagnoseschritte sinnvoll und notwendig sind.

Um zu erfahren, ob eine Durchblutungsstörung in den Beinen vorliegt und wie weit sie fortgeschritten ist, bestimmen die Ärzte den sogenannten Knöchel-Arm-Index. Dazu wird der Blutdruck in den Armen und in den Beinen mit Hilfe eines Ultraschallgerätes gemessen. Das Video zeigt, wie der Index aus den Messergebnissen berechnet wird und was er zu bedeuten hat. Außerdem messen die Fachleute die Gehstrecke, die der Patient gerade noch ohne Schmerzen bewältigen kann, auf einem Laufband. Auch daraus ergeben sich Hinweise auf das Ausmaß der Störung.

Um bestimmen zu können, an welcher Stelle im Bein ein Gefäß verengt oder verschlossen ist, ziehen die Ärzte die Doppler-Sonografie heran, die eindrucksvolle Bilder vom behinderten Blutstrom liefert, wie Sie im Video sehen können. Zudem erfahren Sie, was die Ärzte mit Hilfe einer Oszillografie bestimmen und in welche Stadien sie die Verschlusskrankheit einteilen.

Bei Dieter Schwarz diagnostizierten die Ärzte eine PAVK in Stadium 3. Welche Therapiemaßnahmen ihm geholfen haben, wieder mobiler zu werden, zeigt der dritte Teil der Video-Reihe PAVK.

Video PAVK, Teil 3: Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Mehr zu Ursachen und Symptomen der PAVK zeigt der erste Film der Serie:

Video PAVK, Teil 1: Symptome der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit



Bildnachweis: Jörg Jovy, mos-promotion
Schaufensterkrankheit

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